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Kurz gesagt: Eine Wärmepumpe (WP) entzieht der Luft, dem Erdreich oder dem Wasser kostenlose Wärme und überträgt diese auf Ihr Zuhause mithilfe eines Kältemittels, das in einem geschlossenen Kreislauf zwischen vier Komponenten zirkuliert: Verdampfer, Kompressor, Kondensator und Expansionsventil. Nur der Kompressor verbraucht Strom: Bei einem COP von 3 liefert 1 kWh Strom etwa 3 kWh Wärme. In Luxemburg schreibt der Klimabonus für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einen COP von mindestens 3,1 vor.
Dieser Leitfaden fasst alles Wissenswerte zusammen, um eine Wärmepumpe zu verstehen, den richtigen Typ auszuwählen und sie im Alltag optimal zu nutzen. Jeder Abschnitt verweist auf einen ausführlichen Artikel.
Was ist eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe ist ein Gerät, das Wärme transportiert – und zwar von einer kalten Umgebung in eine warme. Das mag kontraintuitiv klingen, da Wärme natürlicherweise von warm nach kalt fließt. Die Wärmepumpe kehrt diese Richtung unter Einsatz von etwas elektrischer Energie um.
Sie nutzen im Alltag bereits eine Wärmepumpe: Ihren Kühlschrank. Er entzieht dem Innenraum Wärme und gibt sie über das Gitter an der Rückseite ab. Eine Heizungswärmepumpe macht genau das Gegenteil: Sie entzieht der Außenumgebung Wärme und gibt sie an Ihr Haus ab.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Großteil der bereitgestellten Energie wird kostenlos aus der Umwelt gewonnen. Der Strom dient lediglich dazu, den Kompressor, die Ventilatoren und die Umwälzpumpen anzutreiben.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe Schritt für Schritt?
Das Kältemittel – das Herzstück des Systems
Alles basiert auf einem Kältemittel, das in einem geschlossenen, dichten Kreislauf zirkuliert. Dieses Kältemittel besitzt eine Schlüsseleigenschaft: Es verdampft bei sehr niedrigen Temperaturen. Selbst bei kaltem Wetter ist die Außenluft noch „warm“ genug, um es zum Sieden zu bringen.
Das Kältemittel wechselt bei jedem Durchlauf seinen Aggregatzustand (flüssig ↔ gasförmig). Genau diese Zustandsänderungen ermöglichen es ihm, große Mengen an Wärme aufzunehmen und anschließend wieder abzugeben.
Die vier Schritte des Kreislaufs

Der Verdampfer nimmt die Wärme auf. Das kalte Kältemittel unter niedrigem Druck durchströmt einen Wärmetauscher im Kontakt mit der externen Quelle (Luft, Erdreich oder Wasser). Es nimmt die Wärme auf und verdampft.
Der Kompressor erhöht die Temperatur. Er verdichtet das Gas. Durch die Druckerhöhung steigt seine Temperatur stark an. Dies ist der einzige Schritt, der nennenswert Strom verbraucht.
Der Kondensator gibt die Wärme ab. Das heiße Gas gibt seine Wärme an das Wasser des Heizkreislaufs (Luft-Wasser-WP) oder an die Raumluft (Luft-Luft-WP) ab. Beim Abkühlen verflüssigt es sich wieder.
Das Expansionsventil startet den Zyklus neu. Es senkt den Druck der Flüssigkeit schlagartig ab, wodurch sie sich stark abkühlt. Das Kältemittel kehrt zum Verdampfer zurück, bereit, erneut Wärme aufzunehmen.
Dieser Kreislauf, auch thermodynamischer Zyklus oder Kältekreislauf genannt, läuft kontinuierlich ab, solange das Haus Wärmebedarf hat.
Wie kann eine Wärmepumpe auch kühlen?
Bestimmte Wärmepumpen sind reversibel. Ein 4-Wege-Ventil kehrt die Fließrichtung des Kältemittels um. Der Innenwärmetauscher fungiert dann als Verdampfer: Er entzieht dem Haus Wärme. Die Außeneinheit leitet sie nach draußen ab – genau wie eine Klimaanlage.
Reversible Luft-Luft-Wärmepumpen sind für diesen Einsatzzweck am weitesten verbreitet. Einige Luft-Wasser-Wärmepumpen ermöglichen ebenfalls eine sanfte Kühlung, insbesondere über eine Fußbodenheizung mit Kühlfunktion.
Der COP: Die Leistungs-Kennzahl
Definition
Die Leistungszahl (COP – Coefficient of Performance) misst die Effizienz einer Wärmepumpe:
COP = abgegebene Wärme ÷ verbrauchter Strom
Ein COP von 3 bedeutet, dass 1 kWh Strom 3 kWh Wärme erzeugt. Ein klassischer Elektroheizkörper erzeugt dagegen bestenfalls 1 kWh Wärme pro verbrauchter kWh. Das ist der entscheidende Unterschied.
COP und SCOP
Der COP wird unter standardisierten Bedingungen gemessen. A7/W35 bedeutet beispielsweise: 7 °C Außenlufttemperatur und 35 °C Heizungswassertemperatur. Dies ist der Referenzwert für den Klimabonus: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe muss unter diesen Bedingungen einen COP von mindestens 3,1 erreichen.
Der SCOP (saisonale Leistungszahl) spiegelt die Realität besser wider, da er die Temperaturschwankungen über eine gesamte Heizperiode hinweg berücksichtigt. Vergleichen Sie beide Kennzahlen in den technischen Datenblättern.
Einflussfaktoren auf den COP
Der COP hängt vor allem von der Temperaturdifferenz zwischen der Wärmequelle und dem Heizkreislauf ab. Je geringer dieser Unterschied ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.
Kältere Außenluft → niedrigerer COP.
Höhere Heizwassertemperatur (alte Hochtemperatur-Heizkörper) → niedrigerer COP.
Fußbodenheizung oder Niedertemperatur-Heizkörper → höherer COP.
Gut gedämmtes Haus → geringerer Leistungsbedarf, gleichmäßigerer Betrieb.
Gut belüfteter Standort und regelmäßige Wartung → dauerhafter Erhalt der Leistungsfähigkeit.
Um zu erfahren, wie sich diese Werte auf Ihre Stromrechnung auswirken, lesen Sie unseren Artikel Preise für Wärmepumpen in Luxemburg und Zuschüsse, in dem die Rentabilitätsberechnung detailliert dargestellt wird.
Die verschiedenen Arten von Wärmepumpen
Eine Wärmepumpe wird nach ihrer Wärmequelle und dem Medium, das sie erwärmt, benannt. „Luft-Wasser“ bedeutet also: Der Luft entzogene Wärme wird an das Heizungswasser übertragen.

Typ | Wärmequelle | Was sie erwärmt | Einsatzbereiche | Klimabonus 2026 |
|---|---|---|---|---|
Luft-Wasser | Außenluft | Wasser des Heizkreislaufs | Heizung, Warmwasser, teils Kühlung | Bis zu 12.000 € (erhöht, beim Austausch) |
Luft-Luft | Außenluft | Raumluft | Zusatzheizung, Klimatisierung | Nicht förderfähig |
Geothermie (Sole-Wasser) | Erdreich über Kollektoren oder Sonden | Wasser des Heizkreislaufs | Heizung, Warmwasser | Bis zu 14.000 € (erhöht, beim Austausch) |
Wasser-Wasser (Grundwasser) | Grundwasserleiter | Wasser des Heizkreislaufs | Heizung, Warmwasser | Auf guichet.lu prüfen |
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe
Sie ist bei Einfamilienhäusern in Luxemburg am weitesten verbreitet. Sie wird an das bestehende Zentralheizungssystem (Heizkörper oder Fußbodenheizung) angeschlossen und erzeugt über einen Speicher auch das Brauchwarmwasser. Sie ist unkompliziert zu installieren und wird durch den Klimabonus gefördert. Erfahren Sie mehr auf unserer Seite Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Die Luft-Luft-Wärmepumpe
Sie bläst über Innengeräte (Wandgeräte, Konsolen, Kanalgeräte) warme oder kalte Luft in die Räume. Sie ist ideal zur Klimatisierung, erzeugt jedoch kein Warmwasser und ist nicht für den Klimabonus förderfähig. Unser Vergleich Luft-Wasser- oder Luft-Luft-Wärmepumpe hilft Ihnen bei der Entscheidung.
Die Erdwärmepumpe (Geothermie)
Sie nutzt die Wärme des Erdreichs, dessen Temperatur im Jahresverlauf kaum schwankt. Es gibt drei Arten der Erschließung: horizontal (große Grundstücksfläche, geringe Tiefe), vertikal (Tiefenbohrung, wenig Flächenbedarf) und über Grundwasser. Ihre Leistung ist extrem konstant, allerdings erfordert die Bohrung ein entsprechendes Budget und aufwendigere Arbeiten.
Wofür wird eine Wärmepumpe im Alltag genutzt?
Heizung
Das ist der Haupteinsatzzweck. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe versorgt Ihre Heizkörper oder Ihre Fußbodenheizung. Sie arbeitet am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen und im kontinuierlichen Betrieb, anstatt im ständigen Ein-Aus-Takt.
Warmwasserbereitung
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann einen integrierten oder separaten Warmwasserspeicher aufheizen. Wenn Sie ausschließlich Warmwasser erzeugen möchten, funktioniert ein Brauchwasser-Wärmepumpenspeicher nach demselben Prinzip in kompakter Form.
Kühlung
Mit einer reversiblen Wärmepumpe können Sie die Raumtemperatur im Sommer senken. Die Luft-Luft-Wärmepumpe fungiert als vollwertige Klimaanlage. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe bietet eine sanftere Kühlung, insbesondere in Kombination mit einer geeigneten Fußbodenheizung.
Weitere Einsatzbereiche
Dasselbe Prinzip findet weit über Wohngebäude hinaus Anwendung: Klimatisierung von Büros, Kühlräume, Trocknungs- und Industrieprozesse, Lebensmittelkonservierung, Labore. In allen Fällen geht es darum, Wärme von einem Ort an einen anderen zu transportieren.
Verwendungszweck | Geeignetster Wärmepumpentyp | Hauptvorteil |
|---|---|---|
Zentralheizung | Luft-Wasser oder Geothermie | Ersetzt Heizöl oder Gas |
Warmwasserbereitung | Luft-Wasser oder Warmwasserwärmepumpe | Warmwasser bei geringem Verbrauch |
Klimatisierung | Reversible Luft-Luft | Sommerlicher Komfort |
Sanfte Kühlung | Reversible Luft-Wasser + Fußbodenheizung | Komfort ohne spürbaren Luftzug |
Monovalent, bivalent: Die Wärmepumpe allein oder mit Unterstützung?
Eine Wärmepumpe kann auf zwei Arten betrieben werden:
Im monovalenten Betrieb übernimmt sie die gesamte Heizlast allein. Dies ist der Regelfall in gut gedämmten Häusern.
Im bivalenten Betrieb wird sie mit einem zweiten Wärmeerzeuger kombiniert (Heizstab, bestehender Heizkessel), der an den kältesten Tagen aushilft.
Die meisten Luft-Wasser-Wärmepumpen verfügen über einen integrierten elektrischen Heizstab. Dieser sollte nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen. Läuft er häufig, ist dies ein klares Zeichen für eine Unterdimensionierung.
Und im Winter?
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe funktioniert auch bei Minusgraden, allerdings sinkt der COP mit fallenden Temperaturen. Bei großer Kälte kann die Luftfeuchtigkeit am Verdampfer vereisen: Die Wärmepumpe startet dann automatisch einen Abtauzyklus. Das ist völlig normal, und der Dampf, der dabei aus der Außeneinheit aufsteigt, ist kein Grund zur Sorge.
Wie bedient man seine Wärmepumpe richtig?
Einige einfache Einstellungen machen beim Verbrauch einen großen Unterschied:
Stellen Sie eine konstante Wohlfühltemperatur ein. Jedes zusätzliche Grad erhöht den Verbrauch. Eine Wärmepumpe bevorzugt eine gleichmäßige Temperatur gegenüber starken Schwankungen.
Begrenzen Sie die Nachtabsenkung. Anders als ein herkömmlicher Heizkessel benötigt eine Wärmepumpe viel Zeit und Energie, um ein ausgekühltes Haus wieder aufzuheizen. Eine moderate Absenkung reicht vollkommen aus.
Lassen Sie die Heizkurve optimal einstellen. Sie passt die Vorlauftemperatur an die Witterung an. Eine zu hoch eingestellte Heizkurve lässt den COP deutlich sinken.
Programmieren Sie die Warmwasserbereitung. Erwärmen Sie das Wasser zu Zeiten, in denen der Strom am günstigsten ist oder Ihre Photovoltaikanlage Ertrag liefert. Ein Heim-Energiemanagementsystem (HEMS), das mindestens zwei Geräte steuert, kann diese Abläufe automatisieren: Es wird für Rechnungen ab dem 01.10.2026 mit bis zu 500 € bezuschusst.
Nutzen Sie den Abwesenheitsmodus, wenn Sie mehrere Tage nicht zu Hause sind.
Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren
Eine Wärmepumpe verbraucht Strom, Photovoltaikanlagen erzeugen ihn. Wenn Sie die Wärmepumpe (vor allem für Warmwasser) während der Sonnenstunden betreiben, verbrauchen Sie Ihren Strom direkt selbst. Auch Solarthermie-Kollektoren können das Warmwasser vorwärmen. Alle Einzelheiten dazu erfahren Sie in Wärmepumpe und Photovoltaik: Das perfekte Duo.
Wie wird eine Wärmepumpe gewartet?

Eine fachgerechte Wartung erhält die Leistungsfähigkeit und verlängert die Lebensdauer des Geräts.
Was Sie selbst tun können:
Die Außeneinheit von Laub, Schnee und Bewuchs freihalten;
Sicherstellen, dass keine Hindernisse die Luftzirkulation beeinträchtigen;
Bei einer Luft-Luft-Wärmepumpe regelmäßig die Filter der Innengeräte reinigen;
Den Druck im Heizkreislauf sowie eventuelle Fehlermeldungen im Auge behalten.
Aufgaben für den Fachbetrieb:
Dichtheitsprüfung des Kältemittelkreislaufs, je nach Kältemittelmenge gesetzlich vorgeschrieben;
Reinigung der Wärmetauscher und Überprüfung des Kompressors;
Kontrolle der Einstellungen und des hydraulischen Abgleichs.
Ein Wartungsvertrag erleichtert diese regelmäßige Kontrolle. Eine gut gewartete Wärmepumpe hält deutlich länger: Erfahren Sie mehr über die entscheidenden Faktoren in unserem Artikel Wie lang ist die Lebensdauer einer Wärmepumpe?.
Wie wählt man die passende Wärmepumpe aus?
Die richtige Wahl hängt vor allem von Ihrem Gebäude ab, nicht nur vom Gerät selbst. Fünf Kriterien sind entscheidend:
Die Art des Bedarfs: Nur Heizen, Heizen und Warmwasser oder auch Kühlung.
Die vorhandenen Heizflächen: Heizkörper, Fußbodenheizung oder keine Zentralheizung vorhanden.
Die Dämmung: Sie bestimmt die erforderliche Heizleistung.
Die Effizienz: COP und SCOP, mit mindestens einem COP von 3,1 (A7/W35) für den Klimabonus bei Luft-Wasser-Geräten.
Standort und Schallemissionen: Die Außeneinheit muss die geltenden Lärmschutzvorgaben einhalten.
Nur eine Heizlastberechnung ermöglicht eine exakte Leistungsdimensionierung. Um alle Vor- und Nachteile vor Ihrer Entscheidung abzuwägen, lesen Sie Wärmepumpe: Vor- und Nachteile.
Installation und Förderungen in Luxemburg
Die Installation erfolgt in fünf Schritten: Vor-Ort-Analyse, Dimensionierung, Auswahl der Anlage, Formalitäten sowie Montage und Inbetriebnahme. Sie muss von einem zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden, da der Kreislauf Kältemittel enthält. Seit dem 13.08.2025 muss der Installateur zudem eine Abnahme bei der Handwerkskammer (Chambre des Métiers) beantragen. Der gesamte Ablauf ist beschrieben in Installation einer Wärmepumpe in Luxemburg: Schritte und Tipps.
Im Bereich der Förderungen beinhaltet der Klimabonus Wunnen (Gesetz vom 15.07.2026, rückwirkend zum 01.01.2026) den Tripartite-Aufschlag von +2.000 €. Für ein bestehendes Gebäude und eine Bestellung zwischen dem 01.01.2026 und dem 30.06.2027 (Rechnungsstellung spätestens am 31.12.2028) sieht er Folgendes vor:
12.000 € für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die eine fossile Heizung oder eine elektrische Direktheizung ersetzt (Basisbetrag 10.000 €);
14.000 € für eine Erdwärmepumpe beim Austausch (Basisbetrag 12.000 €);
8.000 € (Luft-Wasser, Basisbetrag 6.000 €) oder 10.000 € (Geothermie) ohne Ersatz einer fossilen Heizung;
1.500 € für die Entsorgung eines Öltanks und bis zu 2.000 € für die Anpassung der Heizflächen.
Hinzu kommen weitere Fördermöglichkeiten:
enoprimes: ca. 1.700 bis 2.500 € für eine Wärmepumpe im Bestandsbau, +1.000 € bei Antragsstellung vor dem 31.12.2026, kumulierbar mit dem Klimabonus. Die Beantragung muss vor Unterzeichnung des Angebots über ein Partnerunternehmen (enoprimes.lu) erfolgen. Eco Habitat Lux ist enoprimes-Partner: Wir eröffnen Ihr Dossier vor der Angebotsunterzeichnung.
3 % Mehrwertsteuer nach Genehmigung durch die AED für Wohnraum, der mindestens 10 Jahre alt ist.
Vorfinanzierung: Bei Rechnungen ab dem 01.01.2027 kann der Förderbetrag für die Wärmepumpe direkt von der Rechnung durch einen im Vermittlerregister eingetragenen Installateur abgezogen werden. Dies ist bei Eco Habitat Lux der Fall.
Schließlich verteuert die seit dem 01.01.2026 auf 45 €/t festgelegte CO2-Steuer Heizöl und Erdgas weiter. Die Tripartite-Vergünstigungen auf diese Brennstoffe (−15 ct/l und −15 ct/m³) laufen zum 31.12.2026 aus.
Die vollständigen Bedingungen finden Sie auf dem Klimabonus-Merkblatt auf guichet.lu. Details zur Kombination von Fördermitteln und zum Zeitplan 2026–2027 lesen Sie in Preise für Wärmepumpen in Luxemburg.
Die Wahl des Fachbetriebs entscheidet sowohl über die Effizienz der Anlage als auch über den Erhalt der Fördergelder. Unsere Kriterien finden Sie in Wie Sie Ihren Wärmepumpen-Installateur in Luxemburg auswählen.
Häufig gestellte Fragen
Verbraucht eine Wärmepumpe viel Strom?
Deutlich weniger als eine klassische Elektroheizung. Bei einem COP von 3 benötigt sie für dieselbe Wärmemenge etwa dreimal weniger Strom. Der tatsächliche Verbrauch hängt von der Wärmedämmung, den Heizflächen und den klimatischen Bedingungen ab.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch bei Frost?
Ja. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe heizt auch bei Frost zuverlässig weiter, wenn auch mit etwas geringerem Wirkungsgrad. Sie führt automatische Abtauzyklen durch und kann an extrem kalten Tagen auf einen elektrischen Zusatzheizstab zurückgreifen.
Was ist der Unterschied zwischen COP und SCOP?
Der COP wird an einem fest definierten Betriebspunkt gemessen, z. B. A7/W35. Der SCOP ist ein Durchschnittswert über die gesamte Heizperiode und spiegelt den realen Betrieb besser wider. Für den Klimabonus ist der COP bei A7/W35 maßgebend (mindestens 3,1 bei Luft-Wasser-Systemen).
Kann eine Wärmepumpe auch Warmwasser bereitstellen?
Ja, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann einen Warmwasserspeicher erwärmen. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe kann dies nicht. Wenn es ausschließlich um die Warmwasserbereitung geht, ist eine Brauchwasser-Wärmepumpe eine kompakte Alternative.
Zählt eine Wärmepumpe zu den erneuerbaren Energien?
Sie nutzt überwiegend erneuerbare Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Wasser, benötigt für den Betrieb jedoch Strom. Wird sie anteilig mit Solarstrom aus einer Photovoltaikanlage versorgt, arbeitet sie noch umweltfreundlicher.
Muss eine Wärmepumpe jährlich gewartet werden?
Eine regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb wird empfohlen, um die Effizienz dauerhaft sicherzustellen. Die Dichtheitsprüfung des Kältemittelkreislaufs kann ab bestimmten Füllmengen gesetzlich vorgeschrieben sein. Halten Sie das Außengerät zwischen den Wartungen stets sauber und frei von Hindernissen.
Auch lesenswert: Ölheizung durch eine Wärmepumpe in Luxemburg ersetzen, Erdwärmepumpe in Luxemburg.
Wechseln Sie zur Wärmepumpe mit einem lokalen Fachbetrieb
Möchten Sie wissen, welche Wärmepumpe am besten zu Ihrem Haus passt und wie hoch Ihr Klimabonus ausfällt? Um den Aufschlag von 2.000 € zu nutzen, muss der Auftrag vor dem 30.06.2027 erteilt werden. Unsere Techniker aus Ehlange/Mess übernehmen die Planung, Dimensionierung und Installation Ihrer Wärmepumpe im gesamten Großherzogtum Luxemburg. Fordern Sie Ihr kostenloses Angebot an oder rufen Sie uns an unter +352 276 424 69.
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